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KreuzQuelle

Die bekannteste Quelle – Kreuzquelle – hieß ursprünglich Slaný, so wie auch damals Ferdinands Quelle hieß. Die Kreuzquelle selbst ist den umliegenden Dorfbewohnern seit jeher bekannt und wurde nach ihrem salzigen Geschmack “Slaný” genannt. Sie entsprang einem hohlen Stumpf. Die Kranken kamen mit Verdauungsstörungen, insbesondere Verstopfung, zu ihr.

Als 1749 der Tepler Apotheker Darmian Schulz in der Nähe der Salzquelle ein hohes Kreuz aus geschnitzten Balken baute und die Quelle mit Steinblöcken umsäumte, begann man die Quelle Kreuzquelle zu nennen. Heute entspringt sie im Pavillon der Kreuzquelle.

Die erste Kursaison von Marienbad begann in seiner Umgebung im Jahr 1808. Bis heute ist die Säulenhalle der Kreuzquelle in dieser Form die Dominante von Marienbad und ein beliebtes Wahrzeichen der Stadt.

Hier begann die Geschichte der Quelle. 1840 ist der Name eine Marke des weltberühmten begehrten Heilwassers geworden, das dann von St. Petersburg bis London an Krankenhäuser in vielen europäischen Städten verteilt wurde.

Die Quelle wurde dann zum Trinken und Baden genutzt. Kreuzquelle ist ein chemisch stark mineralisiertes Bicarbonat-Natrium-Sulfat-Eisenwasser. Früher wurden solche Selters einfach “Glauber” oder “Salin” genannt. Das Vorhandensein von Sulfaten im Wasser hat eine abführende Wirkung (bei Einnahme von 3/4 Liter pro Tag). In Form von Sulfaten werden Schadstoffe aus dem Körper ausgeschieden, Sulfate wirken sich auf die Bakterienflora im Darm und Urin aus und beeinflussen den pH-Wert des Urins und dessen Zusammensetzung.

Interessant ist der Wirkungsunterschied je nach Temperatur der Kreuzquelle, warm gegen Durchfall, kalt gegen Verstopfung. Auch äußerliche Anwendungen – Gesichtswäsche ist bei Akne geeignet.

Quellwasser beeinflusst die Magen- und Gallensekretion. Aufgrund seiner therapeutischen Wirkung wird es heute vor allem bei Erkrankungen des Verdauungssystems (Erkrankungen des Magens, des Darms, der Gallenblase, der Leber und der Bauchspeicheldrüse) eingesetzt und bei chronischen Erkrankungen der Gallenblase, Entzündungen der Gallenblase oder Leber verschrieben. Es wird auch bei Stoffwechselerkrankungen wie Fettleibigkeit, Gicht, Diabetes mellitus und allergischen Erkrankungen eingesetzt.